
Gleisdorf im Zeichen des gesunden Alterns!
Ärzte-Ehepaar Grieshofer füllte Stadtsaal.
Früher oder später betrifft es uns alle: Die Frage der Gesundheit im höheren Alter. Und genau darum drehte es sich diese Woche am Mittwochabend im forumKloster in Gleisdorf. Das renommierte Ärzte-Ehepaar Dagmar und Peter Grieshofer referierte im gefüllten Stadtsaal vor 150 Interessierten zum Thema „Mehr gesunde Lebensjahre“. Die Grieshofers gaben bei freiem Eintritt wertvolle Einblicke für einen gesunden Lebensstil, beantworteten wichtige Fragen des Publikums und stellten ihre beiden neuen Bücher vor.
„Wir alle wollen gesund älter werden!“, leitete die ehemalige ORF-Moderatorin Christine Brunnsteiner einen Abend voller Wissenschaft und Gesundheitstipps ein. Auf der Bühne, die an eine Talk-Show erinnerte, nahmen die Mediziner Peter und Dagmar Grieshofer Platz und schockierten die Gäste gleich zu Beginn mit einer besorgniserregenden Zahl: Der österreichische Schnitt der gesunden Lebensjahre liegt bei 58 Jahren für Frauen und 57 Jahren bei Männern. Dennoch werden wir alle immer älter, woraus man bereits schließen kann, wie wesentlich das Thema um die Gesundheit im Alter ist.
Doch das Ärzte-Ehepaar konnte mit positiven Nachrichten beruhigen: „Forschungen zeigen, dass gesunde Lebensgewohnheiten die gesunde Lebenserwartung signifikant erhöhen können, es lohnt sich daher absolut, in einen gesunden Lebensstil zu investieren, unabhängig vom Zeitpunkt im Leben.“, betonte die Internistin Dagmar Grieshofer.
„Es sind oft nur kleine positive Veränderungen in der Lebensweise, die unabhängig vom Alter große Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden bringen. Die Genetik macht nur 7 % aus, wir haben es also selbst in der Hand, unsere gesunde, aktive und letztendlich selbstständige Lebenszeit zu verlängern.“, motivierte Peter Grieshofer die interessierten Gäste an diesem Abend.
Mit der Thematik befassten sich die Mediziner auch in ihrem neuen Buch mit dem Titel „Wir reden nicht, wir tun es.“, welches als Leitfaden zu einem gesunden Lebensstil ab der Generation 55+ gesehen werden kann. Darin finden sich, wie der Titel schon verrät, viele motivationsanregende Tipps und die wesentlichen Punkte, die das Ärzte-Ehepaar aus ihrer medizinischen Erfahrung festmachen, um einen gesunden und aktiven Lebensstil zu führen.
Sie setzen ihre Schwerpunkte in folgende Kategorien:
- Körperliche Aktivität, Muskelaufbau
- Ernährung, Nahrungsergänzung
- Soziale Kontakte
- Lebenslanges Lernen
“Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.”
– Albert Einstein

Der Abend spann somit seinen Bogen von der Wichtigkeit der Aufrechterhaltung der geistigen, sozialen sowie körperlichen Aktivität bis hin zu gesunden Nahrungsmitteln und ihren, für den menschlichen Körper wichtigen, Inhaltsstoffen. „Der menschliche Körper baut ab einem gewissen Alter nicht nur Muskelmasse vermehrt ab, sondern es werden auch wichtige Substanzen, die unser Körper produziert und braucht, immer weniger.“, betonte Peter Grieshofer, der neben den klassischen und bekannten Vitaminen auch weitere Stoffe wie Spermidin, Coenzym10 (Q10), Dehydroepiandrosteron (DHEA), Nicotinamidadenindinukleotid (NADH) als wahre Jungbrunnen und wesentliche Wirkstoffe zur Zellerneuerung nannte. Auch die rote Weintraube wurde an diesem Abend gelobt, die durch ihren hohen Gehalt an Resveratrol ebenso eine starke Anti-Aging Wirkung hat.
In welchen Nahrungsmitteln diese Stoffe zu finden sind, haben Dagmar und Peter Grieshofer auch in ihrem aktuellen „Telomeren-Kochbuch“ zusammengefasst und mit schmackhaften Rezepten ergänzt.
“Versuchen wir zu verhindern, unseren Körper reparieren zu müssen, und tun bereits davor etwas dagegen.“
– Peter Grieshofer
Der Abend schloss mit einer interessanten Publikumsdiskussion wo wesentliche Fragen von der Ernährung bis hin zu Krankheitsrisiken von den Gesundheitsexperten beantwortet wurden.
Der Tenor eines informativen Abends in Gleisdorf: „Versuchen wir zu verhindern, unseren Körper reparieren zu müssen, und tun bereits davor etwas dagegen. Die Zukunft des Alterns liegt nicht in Institutionen, sondern in der Förderung von Selbstbestimmung, sozialer Einbindung und persönlicher Erfüllung. Damit wir Altersheimen Lebewohl sagen können und die Lebensfreude umarmend begrüßen dürfen!“, betonten die Grieshofers.












































